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Hautpflege - was sind wir uns wirklich wert?

Schaut man sich die Inhaltsstoffe der herkömmlichen Kosmetikprodukte so an, erinnert mich das oft eher an ein Chemielabor als an pflegende Inhaltsstoffe. Ich empfehle meinen Patientinnen gerne Apps wie Codecheck oder ToxFox, um Kosmetik- und Pflegeprodukte schnell und einfach auf bedenkliche Stoffe zu prüfen. Denn als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt ganzheitliche Frauengesundheit habe ich täglich mit Beschwerden, die einen hormonellen Zusammenhang vermuten lassen, zu tun. Ob Endometriose, Myome, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Zystenbildungen, nur ein ganzheitlicher Blick kann helfen alle möglichen Ursachen und Auslöser ausfindig zu machen. Emotionale Themen spielen häufig auch eine entscheidende Rolle. Darüber schreibe ich jedoch einen seperaten Artikel, um hier nicht den Rahmen zu sprengen.
Heute geht es um das Thema Hautpflege: Wir alle werden mit Umweltgiften und hormonähnlich wirkenden Substanzen im Übermaß konfrontiert, ob uns das nun bewusst ist oder nicht. Man denke nur an Verpackungsmaterialien, Kunststoffe soweit das Auge reicht; Belastungen in unseren Nahrungsmitteln und im Trinkwasser...da kommt schnell so Einiges zusammen. Regelmäßige Entgiftung ist heutzutage eine wichtige Säule, um die Gesundheit zu erhalten. Und beim Thema Hautpflege wird vielen Menschen erst langsam bewusst, dass es sehr sinnvoll ist hier bewusster hinzuschauen.

Die Mischung machts

Laut offiziellen Angaben, liegen die Konzentrationen fragwürdiger Stoffe wie Parabene unterhalb gesundheitsgefährdender Grenzwerte. Doch welche Frau verwendet nur ein bis zwei Pflegeprodukte pro Tag? Schnell kommt man auf 10 und mehr verschiedene Tuben und Tiegel, die Tag für Tag auf Haut oder Schleimhaut aufgebracht werden: Reinigungsmilch, Gesichtswasser, Tagescreme, Nachtcreme, Zahnpasta, Shampoo, Haarspülung, Körpermilch, Deodorant, Handcreme, Abschminkpads, Haarspray, Lippenpflege…

Wir wollen schön sein, doch es sollten auch bei Pflegeprodukten die inneren Werte zählen!
Mögliche bedenkliche Risiken und Nebenwirkungen von in der Kosmetikbranche verwendeter Substanzen werden schon lange diskutiert. Ungeklärt ist u.a. wie genau sich schädliche Stoffe im Körpergeschehen bemerkbar machen. Jedoch gibt es Hinweise darauf, dass es Einflüsse auf das Hormonsystem gibt. Wer sich für dieses Thema interessiert wird online schnell fündig. Ein Buchtipp zum Thema: „Giftcocktail Körperpflege“ von Marion Schimmelpfenning. Das Buch ist etwas reißerisch aufgemacht, der Inhalt jedoch gut recherchiert und am Ende des Buches findet sich eine Tabelle mit allen möglichen bedenklichen Stoffen, die in der Kosmetikindustrie Verwendung finden.

Naturkosmetik ist stark im Kommen - zu Recht

Während große Kosmetikkonzerne gerne Greenwashing betreiben, das heißt auf natürliche Inhaltsstoffe verweisen oder auf den Verpackungen mit grünen Pflänzchen und Kräutern Naturnähe suggerieren wollen, sind Hersteller von Naturkosmetik weit voraus. Das altbackene Image zu Zeiten von Omas Rosenseife ist vorbei.
Die Hersteller von Naturkosmetik bieten eine Fülle an Alternativen, um die tägliche Pflege frei von Schadstoffen zu gestalten und der Haut wirklich etwas Gutes zu tun.

Kategorie: Für den Körper