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5 verblüffend einfache Tipps zur Stärkung der Abwehr

Husten, Schnupfen, Heiserkeit....in den kommenden kalten Wintermonaten wird unser Immunsystem immer wieder auf die Probe gestellt. Hier erfahren Sie, was Sie selbst umsetzen können, um Ihrem Immunsystem etwas Gutes zu tun.

Meine 5 besten Selbsthilfetipps zur Stärkung der Immunabwehr:

 

1. Lange bewährt: Kneipp-Anwendungen.

So viel Überwindung wie es auch manchmal kostet, aber Kneipp-Güsse sind eine bewährte Maßnahme, um das Immunsystem auf Trab zu bringen. Kalte Kniegüsse sind schnell durchgeführt und bei regelmäßiger (!) Anwendung eine tolle Sache, um den Organismus im Gesamten zu stärken. Die Durchführung ist denkbar einfach:

Im Idealfall können Sie den Duschaufsatz in Ihrer Dusche abschrauben, um einen einheitlichen Wasserstrahl zu bekommen. Vor der Durchführung sollten Sie warme Füße haben. Dann beginnen Sie (z.B. als Abschluss der morgendlichen Dusche) damit, an der rechten Fußaußenseite ganz langsam den kalten Wasserstrahl an der Beinaußenseite nach oben zu führen, bis zum Ansatz des Oberschenkels. Dann an der Innenseite des rechten Fußes ansetzen und den Wasserstrahl sachte ander Innenseite des Beines nach oben führen. Dies am linken Bein wiederholen. Die Kälte des Wassers sollte deutlich spürbar, aber nicht eiskalt sein (es sei denn Sie sind hartgesotten und Kneippsche Güsse schon gewohnt).

2. Ernährung: Auf regionale Ernährung zu setzen macht wirklich Sinn.

Zitrusfrüchte kühlen zu sehr, ob wohl ein hoher Vitamin C Gehalt vorliegt. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin überwiegt dies jedoch nicht den abkühlenden Effekt auf den Körper. Also im Winter besser darauf verzichten und zu heimischen Äpfeln und weiteren regionalen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Kohl, Sauerkraut und gekochten warmen Speisen greifen. Auch wärmende Gewürze sind ratsam, wie Zimt oder Ingwer (gerne auch als Tee). In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass das passende Heilmittel im Lebensraum des Erkrankten vorkommt, und da auch die Ernährung einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, sollten wir schauen was in unseren Breiten um diese Jahreszeit natürlich zu haben ist. Und wenn wir ehrlich sind, Erdbeeren schmecken doch einfach am besten im Frühsommer...

3. Raus an die frische Luft.

Viel zu viel Lebenszeit verbringen wir in geschlossenen Räumen und hinter PC-Bildschirmen. In den aufgeheizten Räumen ist die Luft trocken, was wiederum unseren Schleimhäuten zu schaffen macht. Und wenn wir dann doch einen Fuß vor die Tür setzen, frieren wir noch viel mehr, weil der Körper nicht genug abgehärtet ist. Also täglich mindestens einmal für eine halbe Stunde raus an die frische Luft. Im Idealfall ist ein Spaziergang in der Mittagspause drin, um etwas von dem wenigen Sonnenlicht einzufangen (Stichwort Vitamin D - eine Überprüfung des Wertes kann in unseren Breiten sehr sinnvoll sein, um einen Mangel in den Wintermonaten gegebenenfalls auszugleichen), das wir im Winter zur Verfügung haben. Auch hier gilt, es zählt nur was regelmäßig gemacht wird.

4. Wenn ein Infekt bereits im Anflug ist:

Abwarten und sich Ruhe gönnen. Ein paar Tage nicht zu funktionieren wird in unserer modernen Welt zwar nicht gerne gesehen, was nutzt es jedoch, wenn man sich pflichtbewusst mit einer dicken Erkältung an den Arbeitsplatz schleppt und dann für Wochen geschwächt und weit entfernt von der gewohnten Leistungsfähigkeit ist? Besser ist es im Fall einer Erkältung die Reißleine zu ziehen, und sich ganz altmodisch mit ein oder zwei Wärmflaschen dick eingepackt ins Bett zu legen. Dazu reichlich heißen Holunder- oder Lindenblütentee mit Honig trinken, um die Schweißsekretion zu fördern. Als Stärkung eignet sich eine hochwertige Hühnersuppe (Bio-Geflügel) mit Ingwer. So geben wir dem Körper die Chance adäquat auf die Erreger zu reagieren und aus eigener Kraft heraus wieder zu gesunden. Nach einem so durchgemachten Infekt geht die Immunabwehr aus ganzheitlicher Sicht gestärkt hervor und uns haut die nächste Grippewelle nicht wieder sofort um.

5. Nichts für Vampire: Die Kraft von Ingwer und Knoblauch nutzen.

Täglich ein geröstetes Brot mit Olivenöl, Salz und feinen Knoblauch- und Ingwerscheibchen ist eine wunderbare und schmackhafte Möglichkeit der Immunstärkung. Eine andere Variante: Eine Knolle Bio-Ingwer und ein paar Zehen Knoblauch schälen und im Mixer zerkleinern. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Jeden Tag (morgens und abends) 1 EL von der Mischung in heißem Wasser auflösen und trinken (wer mag mit etwas kaltgeschleudertem Bienenhonig).

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße
Simone

Kategorie: Für den Körper